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    Gebackener Blumenkohl mit Pimientos de Padrón

    Blick von oben in eine Terracottaform mit gebackenem Blumenkohl und Pimientos de Padron. Bestreut mit Mandeln, Kakaonibs und Petersilie. Daneben steht ein Brotkorb mit Baguette und ein Glas mit Butter.

    Es gab mal eine Zeit, da war ich wirklich auf der Suche nach leckeren Blumenkohl-Gerichten. Jedes neue Kochbuch, das ich in die Finger bekam, schlug ich erstmal ganz hinten auf, um zu gucken, ob es a) ein brauchbares Rezept-Register hat (bitte nach Zutaten geordnet!) und b) ein brauchbares Blumenkohl-Gericht beinhaltet. Das war allerdings lange vor dem Internet und vor Instagram, TikTok & Co., die einen mit Anregungen zuballern, wenn man danach sucht. Und auch, wenn man eigentlich was ganz anderes sucht. Ob ein Kochbuch ein gutes Inhaltsverzeichnis hat, finde ich noch heute relevant und mitunter Kauf entscheidend. Aber ein Blumenkohl-Rezept muss nicht mehr drin sein, das werfe ich jetzt selber in den Ring!

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    Grünkohl-Kartoffel-Curry mit Senf-Spiegelei

    Ein schwarzer Teller auf schwarzem Untergrund. Darauf eine Portion Grünkohl-Kartoffel-Curry mit Senf-Spiegelei.

    Long time no hear. Hier ist es gerade mal wieder seeehr ruhig, aber vielleicht bist Du ja auch ganz froh und dankbar, nicht alle 14 Tage mit einem neuen Beitrag von mir versorgt zu werden. Denn ich hoffe ja, dass Du meine Beiträge auch liest und nicht nur zum Rezept scrollst. Was natürlich auch irgendwie in Ordnung wäre – allerdings verpasst Du dann vielleicht das Beste. Zumindest bemühe ich mich immer um gute Unterhaltung und unnützes Wissen. Und dann beglücke ich Dich heute mit einem Beitrag, der vom Timing eventuell ein Mü besser sein könnte. So posten meine Bloggerkolleg*innen gerade fleißig Ostergebäck und Frühlingsgerichte und ich komme mit einem Grünkohlgericht um die Ecke, wo die Saison doch nun wirklich langsam vorbei ist. Sowas passiert, wenn man die letzte Tüte TK-Grünkohl aus der Kühltruhe haben will. Vielleicht schlummert bei Dir ja auch noch eine?

  • Gemüse,  Rezepte,  Vegetarisch

    Geschmorter Fenchel in Senfsahne

    Blick von oben in eine Pfanne mit geschmortem Fenchel in Senfsahne. Bestreut mit gehacktem Ei, Schnittlauch und Fenchelgrün.

    Wo sind meine Fenchelliebhaber*innen? Ich weiß, Fenchel gibt‘s hier gerade wieder öfter. Irgendwie habe ich zeitweilig vergessen, dass der nicht nur als Salat köstlich schmeckt (im Moment aufgrund der Jahreszeit und meiner neuerdings erworbenen Histaminabbaustörung ohne Orangen), sondern dass er auch warm eine Option ist. Zum Beispiel als Mafioso auf sizilianischer Pasta. Oder eben wie hier, angebraten und dann in (natürlich histaminfreiem) Weißwein, Senf und Sahne langsam geschmort. Mit viel Schnittlauch, Fenchelgrün und gehacktem Ei bestreut. Wie so oft, nachlässig für Instagram fotografiert und dann einen Überraschungserfolg gelandet. So viele wollten das Rezept. Here you go!

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    Mozzarella mal nicht mit Tomaten

    Ein Bild, dass nach Sommer aussieht. Eine blau-weiß gemusterte Tischdecke mit Fischmotiven, weiße Papierservietten mit blauen Muschel- und Seestern-Motiven. Zwei blau-weiß gemusterte Teller gefüllt mit Mozzarella, gebratenen Zucchinistücken, Erbsen und frischen Kräutern. Daneben liegt Baguette.

    Liebst Du den Klassiker Tomate-Mozzarella auch so wie ich? Tja, leider musste ich den für dieses Jahr aus meinem Ernährungsplan streichen, da Tomaten für Menschen mit Histaminabbaustörung auf der Lieber-nicht-Liste stehen. Ich habe hier und hier darüber berichtet. Auch wenn ich in den vergangenen Wochen nahezu todesmutig schon einige Lebensmittel ausgetestet habe – was bis auf einen herben Rückschlag relativ gut funktioniert hat -, habe ich mich an Tomaten noch nicht richtig rangetraut. Aber die gute Zeit für Tomaten kommt ja erst noch und dann wollen wir doch mal sehen… Bis dahin esse ich Mozzarella anders, z.B. so wie auf dem Bild zu sehen: Overloaded mit gebratener Zucchini, Erbsen, Minze und Basilikum. Richtig lecker, sag ich Dir!

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    Die „Statt-Tomaten-nehm’-ich-Paprika-Sauce“

    Blauer Untergrund, darauf ein gefaltetes blaues Tuch. Darauf stehen im Uhrzeigersinn eine Ton-Schale mit drei roten Paprika, ein mit silberfarbenem Deckel verschlossenes Glas mit Paprika-Sauce und ein offenes Glas mit Paprika-Sauce, der Deckel lehnt davor, eine weiße Zwiebel und ein offenes Gewürzglas Oregano, der Inhalt etwas verstreut, der beschriftete Deckel liegt davor.

    Inzwischen habe ich mich mit meiner Histaminintoleranz ganz gut eingegroovt. Es ist tatsächlich weniger kompliziert als zunächst gedacht. Vielleicht kommt mir aber auch einfach zu Gute, dass ich so gerne koche und genügend Phantasie mitbringe, das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen. Und die sind zwar eingeschränkt, aber ich empfinde das bislang nur bei zwei, drei Lebensmitteln als wirklich schwierig. Dazu gehören ganz eindeutig Tomaten. Ein Leben ohne Tomaten ist sicher möglich, aber auch spaßfrei. Was bitte streicht man auf einen Pizzaboden? Nie wieder rote Sauce auf Nudeln? Das stimmte mich traurig und war deswegen keine Option. Eine Alternative musste her. Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, diese Paprika-Sauce schmeckt nicht wie Tomatensauce! Aber sie ist trotzdem verdammt lecker!

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    Wassermelonensalat

    Auf einer weißen Tischdecke steht eine grüne Keramik-Salatschüssel. Darin der Wassermelonensalat mit Tomaten und Gurken, Kräutern und Feta. Links daneben eine Salatbesteck aus Holz und im Uhrzeigersinn angerichtete Deko aus Strauchtomaten, ein Stück Wassermelone und Minze.

    Wenn der Lieblingssohn sagt: “Kannst Du mir bitte mal Dein Rezept für XY geben“ weiß ich, es ist Zeit für einen neuen Blogbeitrag. Rate, was für ein Rezept er letzte Woche haben wollte? Genau! Eigentlich dachte ich, für diesen Wassermelonensalat braucht man eigentlich kein Rezept, weil der so einfach ist. Aber wenn er doch dann bitte so schmecken soll, wie zu Hause? Deswegen folgt hier also mein Rezept, extra für den Lieblingssohn und alle anderen, die auch immer schon mal wissen wollten, wie man den Salat eigentlich macht. Und da der Sommer ja jetzt nochmal Fahrt aufnimmt, kommt dieser Beitrag genau zur rechten Zeit, hurra! Denn ich kann mir kaum einen anderen Salat denken, der so unglaublich erfrischend schmeckt wie dieser! Vielleicht noch meine Panzanella

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    Panzanella

    Links steht eine weiße Schüssel mit Panzanella, einem toskanischen Brotsalat, bestehend aus zerzupftem Weißbrot, Tomatenwürfel, Zwiebelstreifen, Basilikumblättchen und zerzupftem Mozzarella. Rechts daneben stehen weiße Teller mit Salatbesteck und Rispentomaten darauf. Ein Basilikumtopf ragt von oben ins Bild.

    Ich habe ja schon lange keinen Monatsrückblick mehr geschrieben. Irgendwie ist in den letzten Monaten nicht viel passiert. Mal abgesehen von ausgefüllten Arbeitstagen und dem täglichen Leben drumherum. Alles soweit fein, keine Sensationen und keine Dramen; eben nichts wirklich Berichtenswertes. Aber jetzt sind wir gerade aus der Toskana zurückgekehrt und wenn Du magst, teile ich ein paar Urlaubserinnerungen, Bilder und das Rezept für diesen toskanischen Brotsalat namens Panzanella mit Dir. Du magst doch, oder?

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    Vegetarischer Labskaus

    Auf einem weißen Teller ist eine Portion vegetarischer Labskaus angerichtet: Geraspelte Rote Bete, geröstete Kartoffelwürfel, darauf ein Spiegelei und das Ganze bestreut mit Dill und reingeschnittenen Rote Bete Blättern. Oberhalb des Teller liegt eine Rote Bete mit Stängeln und Grün dran, rechts neben dem Teller liegt Besteck.

    Einen Hamburger muss man nicht fragen, was Labskaus ist. Aber vielleicht kommst Du nicht aus Norddeutschland oder Skandinavien, wo der Labskaus vermutlich herkommt und bis heute beheimatet ist. Also nehme ich meine Aufgabe als verantwortungsvolle Bloggerin wahr und kläre Dich auf! Labskaus wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt und ist eigentlich ein Gericht, das für Seefahrer kreiert wurde. Es enthielt in der Hauptsache Pökelfleisch, das lange haltbar war, und Rote Bete, die durch ihren hohen Vitamin C Gehalt vor Skorbut schützte. Die Farbe kaschierte außerdem, wenn das Fleisch nach vielen Wochen auf See nicht mehr so gut aussah. Und weil die Seefahrer niemals Zahnbürsten dabei hatten und daher nicht genug Zähne zum Kauen vorhanden waren, wurde alles fein püriert. Mmmmmhhh…

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    Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln

    Ein schwarzer Teller vor schwarzem Hintergrund. Darauf eine Portion goldgelbes Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln.

    Hast Du mich vielleicht vor 14 Tagen nach Rom begleitet? Dieses Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln ist eine kulinarische Erinnerung. Ich habe das Gericht dort mittags in einem kleinen Restaurant gegessen und fand es so, so gut. Risotto in Restaurants zu bestellen, ist ja oft so eine Sache. Kann gutgehen, muss aber nicht. Ich habe da schon die abenteuerlichsten Dinge serviert bekommen und ziehe es ganz oft vor, Risotto lieber selber zu kochen. Allerdings reißt sich der beste Mann von allen nicht gerade darum; er mag die breiige Konsistenz nicht besonders. Deswegen gibt es im Hause Odettekocht Risotto deutlich seltener als ich es gerne essen würde. Ein Teufelskreis.

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    Pfannkuchen mit Topinambur, frittierten Kapern und Ricotta

    Das Bild zeigt einen weißen Teller, darauf liegt ein Pfannkuchen mit einem Topping aus gebratenem Topinambur, frittierten Kapern, Ricottanocken und Rucola. Oberhalb des Tellers liegen vier Topinamburknollen, eine halbe Zitrone und etwas Rucola. Rechts neben dem Teller ein altmodisches Silberbesteck.

    Der heikelste Punkt des Tages ist immer der Moment, in dem der beste Mann von allen unauffällig in die Küche schlendert und so ganz nebenbei fragt: „Was gibt‘s denn heute eigentlich zu Essen?“. Und ich sag mal, dass meine Antwort in ungefähr 60% aller Fälle ein „Aha“ auslöst. Das kann gut sein, muss aber nicht. Bestenfalls ist es neutral. In 30% aller Fälle löst sie ein „Oh toll, von mir aus können wir auch ganz bald essen…!“ aus. Das ist ziemlich gut. Und in 10% aller Fälle löst sie eine hochgezogene Augenbraue und ein gedehntes „Oh“ aus. So wie meine Antwort „Pfannkuchen mit Topinambur“. Ich beeilte mich, „Das habe ich letztes Jahr schon mal gemacht und Du mochtest das!“ hinterherzuschieben.