• Rezepte,  Vegetarisch

    Vegetarischer Labskaus

    Auf einem weißen Teller ist eine Portion vegetarischer Labskaus angerichtet: Geraspelte Rote Bete, geröstete Kartoffelwürfel, darauf ein Spiegelei und das Ganze bestreut mit Dill und reingeschnittenen Rote Bete Blättern. Oberhalb des Teller liegt eine Rote Bete mit Stängeln und Grün dran, rechts neben dem Teller liegt Besteck.

    Einen Hamburger muss man nicht fragen, was Labskaus ist. Aber vielleicht kommst Du nicht aus Norddeutschland oder Skandinavien, wo der Labskaus vermutlich herkommt und bis heute beheimatet ist. Also nehme ich meine Aufgabe als verantwortungsvolle Bloggerin wahr und kläre Dich auf! Labskaus wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt und ist eigentlich ein Gericht, das für Seefahrer kreiert wurde. Es enthielt in der Hauptsache Pökelfleisch, das lange haltbar war, und Rote Bete, die durch ihren hohen Vitamin C Gehalt vor Skorbut schützte. Die Farbe kaschierte außerdem, wenn das Fleisch nach vielen Wochen auf See nicht mehr so gut aussah. Und weil die Seefahrer niemals Zahnbürsten dabei hatten und daher nicht genug Zähne zum Kauen vorhanden waren, wurde alles fein püriert. Mmmmmhhh…

  • Gemüse,  Rezepte

    Blumenkohl-Flammkuchen

    Ein Holztisch, darauf ein weißer Teller mit einem goldgelben Stück Blumenkohl-Flammkuchen, belegt mit halbierten Tomaten, Salami und Paprikaringen. Daneben liegt Besteck und eine Stoffserviette mit Ring. Oberhalb des Tellers steht ein Glas Weißwein und kleine Vasen mit weißen und rosafarbenen Ranunkeln.

    Sollte ich als einleitende Worte schreiben, dass ich eigentlich unzufrieden mit dem Foto bin? Wahrscheinlich nicht, denn Du wirst jetzt gleich nochmal kritisch hingucken… Aber was soll ich machen? So sieht das aus, wenn ich bei uns am Küchentisch ein schnelles Foto mache, bevor wir über das Essen herfallen. Dies war nämlich der erste Versuch eines Gerichts, das ich ewig schon mal ausprobieren wollte und ich hatte eigentlich gar keinen Blog-Beitrag dazu geplant. Aber dann ist das Ergebnis gleich so gut geworden, dass dieser Blumenkohl-Flammkuchen schneller aufgegessen war, als ich fotografieren konnte. Und ich möchte dieses Rezept nun sofocht und ganz unbedingt mit Dir teilen!

  • Desserts und Süßes,  Rezepte

    Renates Eistorte

    Auf einer rechteckigen weißen Servierplatte liegt die angeschnittene Eistorte, bestreut mit reichlich gehackten Pistazien und dunkler Schokolade. Auf einem kleinen Glasteller liegt eine abgeschnittene  Scheibe Eistorte, daneben ein antiker Löffel. Im Hintergrund stehen weitere Glasteller vor einer weißen Serviette, darauf steht ein Espresso.

    Findest Du es irritierend, dass Renates Eistorte bei Renate „Michaels Eistorte“ heißt? Eigentlich müsste sie bei mir ja auch „Odettes Eistorte“ heißen, weil ich es natürlich nicht lassen konnte, das etwas vage gehaltene Rezept für mich (und Dich) etwas zu optimieren. Auf jeden Fall haben der beste Mann von allen und ich diese göttliche und absolut schnelle und super einfache Kreation bei Renate kennengelernt, einer Cousine meiner Mama. Und Renate hat das Rezept von ihrem Computer-Nachhilfelehrer Michael. Soweit klar?

  • Fisch und Meeresgetier,  Rezepte

    Moules au Roquefort – Muscheln in Roquefort-Sahnesauce

    Auf einem hellen Holztablett steht ein Kupfertop und ein weißer tiefer Teller gefüllt mit Moules au Roquefort - Muscheln in Roquefort-Sahnesauce. Darum herum dekoriert liegen eine weiße Stoffserviette, ein Bund Petersilie, zwei Schalotten und frisches Baguette.

    Muscheln in Roquefort-Sahnesauce habe ich zum ersten Mal in Frankreich gegessen. Dass der beste Mann von allen und ich eine Leidenschaft für dieses Land und seine Küche hegen, habe ich vielleicht schon mal hier oder da erwähnt. Normalerweise zieht es uns ja – des verlässlich guten Wetters wegen – in die Provence. Aber manchmal eben auch in andere Regionen. So lieben wir zum Beispiel auch die Normandie, die sich sowohl landschaftlich als auch kulinarisch ganz anders darstellt. Die Normandie ist unter anderem bekannt für den Anbau von Äpfeln; ich sag nur Calvados. Mmmmhhh. Daher empfiehlt sich eine Reise dorthin entweder im Frühling, wenn die Apfelblülte in vollem Gang ist, oder im frühen Herbst, wenn die Bäume voller Äpfel hängen. Und einer unserer Lieblingsorte – Honfleur – liegt an der Küste. Klar, dass die Gegend dort ein Paradies für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten ist.

  • Gemüse,  Rezepte

    Flower Sprouts, Kartoffelspalten, Chorizo und Maronen aus dem Ofen

    Ein weißer Teller auf rustikalem Holzuntergrund. Darauf eine Portion gebackene Flower Sprouts mit Kartoffelspalten, Chorizo und Maronen.

    Sind Dir Flower Sprouts schon mal begegnet? Ich habe dieses Gemüse zum ersten Mal 2017 hier auf dem Markt gesehen und war sofort hin und weg! Wie hübsch sind diese Kohlröschen denn bitte?! Weiter unten gibt‘s ein Foto im Rohzustand – dann weißt Du sofort, was ich meine. Flower Sprouts sind eine Züchtung aus Rosenkohl und Grünkohl. Mama Rosenkohl verdanken sie die Größe und Papa Grünkohl die Frisur. Sie schmecken milder als ihre Eltern und wären von daher auch für Rosenkohl- oder Grünkohl-Hasser (ja, ja, die soll’s geben!) einen Versuch wert. Und davon abgesehen, profitiert meiner Meinung nach so ziemlich jedes Gemüse davon, wenn man es im Ofen backt.

  • Rezepte,  Suppen

    Klassische Linsensuppe

    Auf einer großen Baumscheibe stehen zwei weiße Suppentassen aus Porzellan im Landhausstil, darin die klassische Linsensuppe mit Möhren- und Kartoffelstückchen und Fleischwürfeln. Darum herum liegen dekorativ 2 Zwiebeln, ungekochte Linsen, 2 Silberlöffel und eine gemusterte Leinenserviette.

    Klassische Linsensuppe gehört ja nicht unbedingt zu den schönsten Gerichten (und Fotomotiven). Als ich das dem besten Mann von allen gegenüber äußerte, sagte er mit Nachdruck: „Doooch!!!“. Was etwas darüber aussagt, wie glücklich ihn dieses Essen gemacht hat! Denn klar ist, dass in die klassische Linsensuppe natürlich richtiges Fleisch von echten Tieren gehört. Auch bei mir! Freunde, die mir auf Instagram folgen und dort in meinen Stories mitverfolgen, was es bei uns so die Woche über zum Abendessen gibt, befürchteten schon, dass ich vollends in die vegane Ecke abdrifte. Aber nein, keine Sorge. Mein Spektrum bleibt bunt und omnivor; ich konnte mich schon immer schlecht festlegen…

  • Rezepte,  zufällig vegan

    Veganes Paprika-Gulasch

    Vor wenigen Wochen hat der Lieblingssohn beschlossen, fortan vegan zu leben. Ich habe das hier schon kurz erwähnt. Lustigerweise sieht der Sohn eigentlich so aus, als würde er schon seit 10 Jahren vegan leben, und wer ihn neu kennenlernte, nahm sofort an, dass er bestimmt Veganer sei. War er aber nicht. Er hat sowohl die Schulzeit als auch sein Studentenleben Fleisch essend hinter sich gebracht. Er freute sich, wenn Oma zum Sauerbraten einlud oder wenn ich eine Hühnersuppe oder ein Boeuf Bourguignon kochte. Jetzt, wo er bald ein alter Mann ist (okay, ich übertreibe), hat er sich aus ethisch-moralischen Gründen und um die Umwelt zu schützen gegen Fleisch entschieden. Ohne den Umweg über den Vegetarismus zu nehmen. Wenn schon, denn schon.

  • Monatsrückblick,  Persönliches

    Monatsrückblick: Bye bye Dezember

    Düsseldorf bei Nacht. Blick über ein Gewässer, in dem sich beleuchtete Hochhäuser spiegeln.
    Blick über den Schwanenspiegel in Düsseldorf

    Kinder, wie die Zeit vergeht. Schwupps, ist der Dezember auch schon wieder vorbei. Diese Tage sind mir nur so um die Ohren geflogen. Viel, viel Arbeit im Job, inklusive Überstunden, und Weihnachten vor der Brust. Geschenke kaufen, Plätzchen backen, Baum schmücken, Mahlzeiten planen. Und dazwischen schon ein paar Feste, die gefeiert werden wollten. Grundsätzlich mag ich den Dezember, die Idee von Weihnachten. Also die altmodische Idee im Sinne von „Alles ist hübsch beleuchtet, Plätzchenduft zieht durch‘s Haus, während draußen Schnee fällt und drinnen der Kamin flackert“. Das hat zwar leider oft nichts mit der Realität zu tun, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen!

  • Rezepte,  Vegetarisch

    Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln

    Ein schwarzer Teller vor schwarzem Hintergrund. Darauf eine Portion goldgelbes Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln.

    Hast Du mich vielleicht vor 14 Tagen nach Rom begleitet? Dieses Kürbisrisotto mit Gorgonzolacreme und Mandeln ist eine kulinarische Erinnerung. Ich habe das Gericht dort mittags in einem kleinen Restaurant gegessen und fand es so, so gut. Risotto in Restaurants zu bestellen, ist ja oft so eine Sache. Kann gutgehen, muss aber nicht. Ich habe da schon die abenteuerlichsten Dinge serviert bekommen und ziehe es ganz oft vor, Risotto lieber selber zu kochen. Allerdings reißt sich der beste Mann von allen nicht gerade darum; er mag die breiige Konsistenz nicht besonders. Deswegen gibt es im Hause Odettekocht Risotto deutlich seltener als ich es gerne essen würde. Ein Teufelskreis.

  • Monatsrückblick

    Monatsrückblick: Bye bye November (und Oktober)

    Blick von einer Aussichtsplattform zwischen zwei Bäumen durch auf den Petersdom und die Dächer von Rom. Abenddämmerung, der Himmel ist wolkenverhangen.

    Ende Oktober haben wir uns einen Traum erfüllt und haben einen Da-wollte-ich-immer-schon-mal-hin-Sehnsuchtsort besucht: Wir waren in Rom! Und da im Oktober außer der Reiseplanung nicht viel Berichtenswertes passiert ist, habe ich mir (und Dir) diesen Rückblick erspart und fasse das hier einfach mal zusammen. Reiseplanung an sich ist ja eh schon immer ein bisschen aufregend, vor allem, wenn man eher kein Pauschalreisebucher ist, sondern normalerweise den Wohnwagen hintendran hängt und einfach losfährt. Dahin, wo das Wetter gerade schön ist. Diese Form des spontanen Reisens ist durch Corona sicherlich etwas schwieriger geworden und eine Woche Rom macht man sowieso nicht mit dem Wohnwagen. Also wir jedenfalls nicht. Also Unterkunft und Flug buchen. Corona-Reiseregeln checken. Am besten täglich.