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Suppenpaste für Gemüsebrühe

Definitiv besser als jede gekörnte Brühe, die Du so kaufen kannst!


Eigentlich mache ich diesen Blog ja nur für mich! Endlich weiß ich, wo ich meine Rezepte ablegen kann, hihi. Ich werfe so oft spontan irgendwas zusammen, mache mir aber natürlich keine Notizen und weiß dann eine Woche später schon nicht mehr genau, wie ich das jeweilige Gericht zubereitet oder gewürzt habe.

Und ich habe mich schon manches Mal geärgert, weil ich mir dachte „aaach, das kannst Du Dir merken, kein Problem!“ – und dann hab ich das Rezept NIE WIEDER so hingekriegt! Ich bastle jetzt noch an einem Rezept für Möhrenbratlinge, die beim ersten Mal so gut waren, dass der beste Mann von allen sagte „die kannst Du gerne wieder machen!“, – was das allerhöchste Lob ist (im Gegensatz zu „also das brauchst Du nicht wieder zu machen!“).

Gottseidank war ich so schlau, das Rezept für diese großartige Suppenpaste für Gemüsebrühe sofort zu notieren! Und nur deswegen kann ich es jetzt mit euch teilen!

Die Suppenpaste ist eins der Basics in meiner Küche. Seitdem ich die selber herstelle, habe ich keine gekörnte Gemüsebrühe mehr gekauft. Sie ist ein viel besserer Ersatz für industriell hergestellte Produkte, denn sie enthält nichts außer Gemüse und Salz. Das ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund! Und wahnsinnig einfach zu machen. Alles was Du brauchst, ist eine Küchenmaschine oder einen guten Mixer.

Man nehme

  • 1-2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Petersilienwurzel (oder ein Stück Sellerie)
  • 1 Zwiebel
  • 3-5 Mini-Strauchtomaten
  • 1 Bund Petersilie mit Stengeln
  • 1 kleines Bund Liebstöckel (auch bekannt als „Maggi-Kraut“). Notfalls kannst Du auch getrockneten nehmen, dann brauchst Du 2 EL.
  • Salz

So geht’s

Das Gemüse waschen und grob würfeln. Da ich Bio-Gemüse verwende, muss ich (bis auf die Zwiebel) nichts schälen. Dann wiegst Du das geputzte Gemüse. Komplett, mit den Kräutern. Du kannst die Gemüsemenge übrigens beliebig variieren. Völlig egal, ob das z.B. kleine oder große Möhren sind. Oder ob Du 3 Möhren nimmst.

Pro 100g Gemüse brauchst Du 12g Salz, die Du untermischst.

Kurz ziehen lassen und dann in der Küchenmaschine fein pürieren. Zwischendurch die Masse immer mal wieder vom Rand nach unten schieben, so dass alles gleichmäßig zerkleinert wird.

In saubere Gläser füllen und im Kühlschrank lagern. Die Menge ergibt ca. 3 Gläser; sie halten sich locker 6 Monate, werden aber schon viel früher alle sein…

Dosierung: pro 250ml Flüssigkeit ein leicht gehäufter TL.

Extra Tipp

Diese Paste kannst Du übrigens auch ganz wunderbar aus sauberen Gemüse-Abschnitten machen. Ich sammle anfallende Möhrenschalen oder das Grün vom Porree und friere es ein, um diese Teile dann später für die Suppenpaste zu verwenden. Ein kleiner Beitrag zum Thema „Zero Waste“.

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5 Comments

  • Anne

    Habe das Gemüsepastenrezezept nachgeklöppelt.
    Mein Blender hat mächtig geächzt, aber es dann geschafft.
    Vielen Dank fürs Teilen des Rezepts!

    • Odette

      Das freut mich sehr, liebe Anne! Und ich hoffe, Dein Blender hat sich inzwischen erholt! Vielleicht musst Du das Gemüse beim nächsten Mal doch etwas kleiner schneiden; die Geräte haben ja doch unterschiedlich viel Power… Nicht, dass sich Dein Maschinchen in Rauch auflöst!

      • Susanne Katthöfer

        Liebe Odette!
        Jetzt habe ich es endlich mal zu deinem Blog geschafft. Letztendlich hat mich deine Bärlauch Carbonara so angefixt, dass ich sie auf jeden Fall nachkoche. Das hört sich alles sehr gut an und eine Gemüsebrühe wollte ich auch längst mal selber machen. Jetzt weiß ich ja wie! Ich habe übrigens gerade eine Mangold Lachs Tarte, frei nach dir, im Ofen! 🙂
        Ganz liebe Grüße,
        die Susemarei

        • Odette

          Oh wie schön, dass Du hier gucken warst, liebste Susanne! Und dass Du hier kommentiert hast! Das freut mich ganz unglaublich!!! Fühl Dich ganz fest gedrückt! 💝

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