Rezepte,  Salate,  Vegetarisch,  zufällig vegan

Avocado-Mango-Salat mit Kokosspeck

Avocado-Mango-Salat schmeckt das ganze Jahr über


In der kühleren Jahreszeit (von kalt kann man ja speziell in diesem Winter nicht reden…) ist mein Bedarf an Salaten eher gering. Aber manchmal brauche ich was Leichtes und dann kommt dieser Salat genau richtig.

Mangos und Avocados gibt es ja das ganze Jahr über. Sie wachsen eh nicht in unseren Breitengraden und irgendwo auf der Welt wird immer geerntet. Rauke und Radieschen kommen im Winter aus dem Treibhaus. Die Klimabilanz dieses Salats ist also eher „geht so“. Ach? Das wäre Dir gar nicht aufgefallen?

Immerhin ist die Verwendung der Radieschenblätter ein kleiner Beitrag zum Thema „weniger Verschwendung von Lebensmitteln“. Die Bätter schmecken ähnlich wie Rauke ein bisschen scharf-würzig und machen sich super im Salat. Also schmeiß die bitte nie wieder weg!

Dafür ist für den Kokosspeck kein Schwein zu Schaden gekommen! Im wahrsten Sinne des Wortes, hurra! Ganz im Gegenteil, er ist sogar zufällig vegan. Flüssiger Rauch und Sojasauce verwandeln Kokoschips in eine wahre Umami-Bombe. Süß und salzig und knusprig. Die sind schneller weggesnackt, als Du gucken kannst!


Kokosspeck – dafür kam kein Schwein zu Schaden!

Flüssigen Rauch bekommst Du übrigens im Zweifelsfall im Internet. Ich habe das Glück, dass es hier einen toll sortierten Gewürzhändler gibt, der quasi alles hat. Aber so ein Glück hat nicht jeder…

Man nehme

  • 380 g ungeröstete Kokoschips
  • 4 EL Sojasauce oder Tamari
  • 4 EL Ahornsirup
  • 1 EL flüssiger Rauch
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
  • 3 EL Kokosöl
  • reichlich frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

So geht’s

Heize den Backofen auf 70 Grad Umluft vor.

Die flüssigen Zutaten und die Gewürze miteinander verrühren. Die Kokoschips unterheben und kurz ziehen lassen. Sie nehmen so die Feuchtigkeit gut auf.

Verteile die Chips auf einem Backblech und backe sie für 10 Minuten. Nach Ablauf der Zeit nimmst Du das Blech kurz raus, mischst die Kokoschips gut durch und verteilst wieder. Schiebe das Blech für weitere 10-15 Minuten in den Ofen.

Bitte achte auf die Bräunung, Deine Chips dürfen nicht zu dunkel werden! Also stelle ggf. die Temperatur etwas herunter oder nimm sie früher raus. Auch wichtig zu wissen: der Kokosspeck wird erst knusprig, wenn er abgekühlt ist! Also keine Sorge beim Rausholen des Blechs.

Auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend luftdicht verpacken.

Das Salatdressing

…ist übrigens ganz simpel:

Vermische den Saft einer halben Zitrone mit Salz, schwarzem Pfeffer, gut 1/4 TL Chiliflocken, einem Spritzer Reissirup (oder Honig) und 3-4 EL Raps- oder Sonnenblumenöl.

close

6 Comments

  • Stephanie mit ph und ie

    Liebe Odette!
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen ‚Baby‘ hier! Gefällt mir ausgesprochen gut und spiegelt die Odette wider, die ich auf IG kennen- und schätzen gelernt habe!!
    Den Salat finde ich gerade wegen des Kokosspecks spannend, wobei man die ja auch wunderbar ohne Salat snacken kann 😁😁!
    Ich geh dann mal auf die Suche nach flüssigem Rauch!!
    Lieben Gruß! 🤗

    • Odette

      Tausend Dank, liebe Stephanie! Ich freu mich so über Deine lieben Worte und dass Du hier kommentiert hast! Und der Kokosspeck eignet sich tatsächlich hervorragend zum Snacken. Saugefährlich, das Zeug! 😉

  • Connie

    So, liebe Oda, jetzt konnte ich also doch nicht bis heute abend warten und war so neugierig, dass ich gleich mal auf deinen Blog schauen musste 😉
    Mit Flüssigrauch habe ich noch nie gekocht – steht aber jetzt auf der Einkaufsliste, denn das muss ich unbedingt ausprobieren, danke für die tolle Anregung!

    Liebe Grüße & einen leckeren Abend
    Connie (happy50something)

    • Odette

      Danke, liebe Connie! Freut mich riesig, dass ich solche Neugier entfacht habe und hoffe, dieses Level auch zukünftig halten zu können… Den Flüssigrauch kannst Du immer dann verwenden, wenn Du Rauchgeschmack haben willst, ohne geräuchertes Tier zu verwenden. Es gibt zwar auch Rauchsalz, allerdings bist Du damit halt schnell bei „zu salzig“.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.