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Bärlauch-Carbonara und plötzlich ist Frühling!

Eine Schüssel mit Nudeln in Bärlauch-Carbonara, gebratene Speckwürfel und Parmesan
Mit Bärlauch-Carbonara fängt für mich der Frühling an!

Wie großartig ist diese Jahreszeit bitte?! Wir sehen jetzt mal ab von der alles beherrschenden Pandemie und tun ganz kurz mal so, als wäre die Welt noch in Ordnung, ja? Knallblauer Himmel, Sonne, überall blitzen grüne Knospen hervor. Die Magnolien blühen und Wiesen voller Narzissen. Meine Güte, ist das alles schön! Und gibt mir die Zuversicht, dass alles wieder gut wird, irgendwann. Ich bin einfach ein durch und durch optimistischer Mensch und irgendwie macht das Leben trotz all der negativen Aspekte mehr Spaß, wenn man zuversichtlich nach vorne gucken kann!

Normalerweise, also in den Jahren vor Corona (vielleicht ist das ja der Beginn einer neuen Zeitrechnung? Vor Corona und nach Corona? Aber ich schweife ab…), machen wir an solchen Tagen Ausflüge in ländlichere Gebiete, auf der Suche nach Bärlauch. Das entfällt logischerweise, denn im heimischen Stadtpark wächst leider keiner und weiter weg bewegen wir uns gerade nicht!

Was für ein Glück, dass der Bioladen, in dem man übrigens immer noch sehr angenehm einkaufen kann – pssst, es gibt dort auch noch Nudeln, nur leider kein Klopapier -, eine große Kiste Bärlauch da stehen hatte! Was mich sofort zu der Überlegung bringt, ob Bärlauch nicht sowieso immer bio ist? Hm. Egal, in diesen Zeiten kauft man, was man nicht anderweitig kriegen kann!

Und das allererste Bärlauch-Gericht, das jedes Jahr zum Auftakt der Saison gibt, ist diese absolut süchtig machende Pasta mit Bärlauch-Carbonara-Sauce. Nudeln sind ja eh nie verkehrt, die gibt’s auch bei mir mindestens einmal pro Woche. Und alle Hamster unter Euch brauchen ja Anregungen jenseits von Tomatensauce, gell? Da fällt mir ein: meine Instagram- und Bloggerfreundin Astrid hat eine großartige Rubrik, die „Nudel der Woche“ heißt. Da gibt’s auch noch reichlich Inspiration!

Hinsichtlich des Grundrezepts für Spaghetti Carbonara scheiden sich bekanntlich die Geister. Mit Sahne versus ohne Sahne. Die klassische Carbonara mache ich mal so, mal so. Ich mag beide Varianten, auch wenn Puristen mich für die Sahne teeren und federn würden. In die Bärlauch-Carbonara muss aber Sahne! Sorry.

Rezept für 4 Personen

Man nehme

  • 400 g Spaghetti oder Linguine
  • eine gute Handvoll Bärlauch (50 – 80 g, ich wiege bekanntlich meistens nicht), gewaschen und in Streifen geschnitten
  • 3-4 ganz frische Eier, je nach Größe, am besten in Zimmertemperatur
  • 1 Becher Sahne, in Zimmertemperatur oder leicht erwärmt
  • eine gute Handvoll geriebenen Parmesan und noch ein bisschen mehr
  • 100 g Speck in feinen Streifen oder Würfeln
  • 2 EL OlivenöL
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

So geht’s

Wärme eine große Schüssel bei 50 Grad im Backofen vor.

Brate den Speck in dem Olivenöl knusprig aus und halte ihn dann zusammen mit der Schüssel (aber nicht darin!) warm.

Gare die Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser.

Vermische die ganzen Eier mit der lauwarmen Sahne, etwas Salz und dem Bärlauch und püriere alles kurz und mit Gefühl! Gieße die Mischung in Deine vorgewärmte Schüssel und hebe den geriebenen Parmesan unter. Dann braucht das Ganze definitiv noch reichlich Pfeffer, aber sei vorsichtig mit dem Salz, weil Käse und Speck ja auch schon salzig sind!

Gieße die Nudeln ab, lass sie gut abtropfen und gib sie dann zur Sauce. Vermische alles gut. Zum Abschluss den gebratenen Speck und noch ein bisschen mehr Parmesan darüber streuen. Und dann reinlegen!

Vegetarische Alternative

Lass den Speck weg. Ist vermutlich trotzdem lecker. Aber eine vegane Alternative fällt mir dazu aber beim besten Willen nicht ein…

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