• Gemüse,  Rezepte,  Vegetarisch

    Mozzarella mal nicht mit Tomaten

    Ein Bild, dass nach Sommer aussieht. Eine blau-weiß gemusterte Tischdecke mit Fischmotiven, weiße Papierservietten mit blauen Muschel- und Seestern-Motiven. Zwei blau-weiß gemusterte Teller gefüllt mit Mozzarella, gebratenen Zucchinistücken, Erbsen und frischen Kräutern. Daneben liegt Baguette.

    Liebst Du den Klassiker Tomate-Mozzarella auch so wie ich? Tja, leider musste ich den für dieses Jahr aus meinem Ernährungsplan streichen, da Tomaten für Menschen mit Histaminabbaustörung auf der Lieber-nicht-Liste stehen. Ich habe hier und hier darüber berichtet. Auch wenn ich in den vergangenen Wochen nahezu todesmutig schon einige Lebensmittel ausgetestet habe – was bis auf einen herben Rückschlag relativ gut funktioniert hat -, habe ich mich an Tomaten noch nicht richtig rangetraut. Aber die gute Zeit für Tomaten kommt ja erst noch und dann wollen wir doch mal sehen… Bis dahin esse ich Mozzarella anders, z.B. so wie auf dem Bild zu sehen: Overloaded mit gebratener Zucchini, Erbsen, Minze und Basilikum. Richtig lecker, sag ich Dir!

  • Basics,  Geschenke aus der Küche,  Rezepte

    Gewürznüsse

    Auf einem hellen Holztisch steht eine schwarze Schale mit gerösteten, gemischten Gewürznüssen.

    Ich weiß, es es gerade mal wieder seeehr ruhig hier. Aber ich habe einen guten Grund! Ich habe übrigens meistens gute Gründe, wenn ich Erwartungen nicht erfülle… Und was wäre ein triftigerer Grund für eine Foodbloggerin kein Food zu bloggen, als schon seit 4 Wochen keine Küche zu haben? Eben! Ich habe derzeit keine Küche, denn ich bekomme – so Gott und das Küchenstudio will (ich glaube an keinen von beiden so recht) – nächste Woche eine neue Küche! Täterätäää!!! Und bis dahin musst Du mit meinem Rezept für Gewürznüsse vorlieb nehmen. Denn die kann man auch in der Heilufri (unsere geflügelte Abkürzung für die Heißluftfritteuse) zubereiten. Wenn Du keine hast, aber über einen Backofen verfügst, ist das auch gut!

  • Frühstück,  Rezepte,  zufällig vegan

    Pastinaken-Kürbiskern-Aufstrich

    Auf einem abgenutzten Holztisch steht ein Brotkorb, ausgelegt mit einer weißen Stoffserviette, darin drei frischen Brötchen. Davor steht eine weiße Porzellanschale mit grünlichem Pastinaken-Kürbiskern-Aufstrich, bestreut mit Kürbiskernen und beträufelt mit Kürbiskernöl. Daneben liegt ein kleines Messer mit Elfenbeingriff und ein paar Kürbiskerne.

    Überrascht es Dich zu lesen, dass der beste Mann von allen Pastinaken blöd findet? Neee, oder? Er findet ja auch Kürbis blöd. Und Süßkartoffeln. Tja. Also eigentlich so ziemlich alles Gemüse, das irgendwie süßlich schmeckt, – mal abgesehen von Möhren. Aber die gab’s natürlich schon von Kindesbeinen an, wobei das auch nichts heißen muss, denn die Lieblingstochter, die als Baby Möhren durchaus gegessen hat, teilt die väterliche Abneigung gegen süßlich schmeckendes Gemüse inklusive Möhren. Scheint vielleicht was Genetisches zu sein. Bleibt also mehr von diesem köstlichen Pastinaken-Kürbiskern-Aufstrich für mich!

  • Basics,  Rezepte,  Vegetarisch,  zufällig vegan

    Die „Statt-Tomaten-nehm’-ich-Paprika-Sauce“

    Blauer Untergrund, darauf ein gefaltetes blaues Tuch. Darauf stehen im Uhrzeigersinn eine Ton-Schale mit drei roten Paprika, ein mit silberfarbenem Deckel verschlossenes Glas mit Paprika-Sauce und ein offenes Glas mit Paprika-Sauce, der Deckel lehnt davor, eine weiße Zwiebel und ein offenes Gewürzglas Oregano, der Inhalt etwas verstreut, der beschriftete Deckel liegt davor.

    Inzwischen habe ich mich mit meiner Histaminintoleranz ganz gut eingegroovt. Es ist tatsächlich weniger kompliziert als zunächst gedacht. Vielleicht kommt mir aber auch einfach zu Gute, dass ich so gerne koche und genügend Phantasie mitbringe, das Beste aus meinen Möglichkeiten zu machen. Und die sind zwar eingeschränkt, aber ich empfinde das bislang nur bei zwei, drei Lebensmitteln als wirklich schwierig. Dazu gehören ganz eindeutig Tomaten. Ein Leben ohne Tomaten ist sicher möglich, aber auch spaßfrei. Was bitte streicht man auf einen Pizzaboden? Nie wieder rote Sauce auf Nudeln? Das stimmte mich traurig und war deswegen keine Option. Eine Alternative musste her. Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, diese Paprika-Sauce schmeckt nicht wie Tomatensauce! Aber sie ist trotzdem verdammt lecker!

  • Nudelglück,  Rezepte,  zufällig vegan

    Sizilianische Pasta mit Fenchel und knusprigen Bröseln

    Blick auf einen rustikalen Teller voller Penne Nudeln mit Fenchelwürfeln. Man sieht außerdem ein paar Rosinen. Das Gericht ist mit knusprigen Brotbröseln und Fenchelgrün bestreut.

    Eine der ersten Herausforderungen in meinem neuen histaminarmen Leben war die Frage, was mache ich auf Pasta, wenn jetzt plötzlich weder Tomatensauce noch Parmesan funktionieren? Nicht, dass ich mich ausschließlich von Nudeln mit Tomatensauce ernährt hätte, aber die Umami-Bombe Parmesan spielt in der italienischen Küche wohl eine Schlüsselrolle. Okay, neu denken. Ohne Topping ginge natürlich, ist aber auch langweilig. Und langweilig ist keine Option. Hilfreich war ein Blick auf meine Reste. Da schlummerten noch zwei Scheiben Baguette vom Vorabend im Brotkorb; leider zu zäh, um sie noch zu toasten. Und ich dachte, perfekt, daraus mache ich knusprige, gewürzte Brösel, das wird mein neuer Parmesanersatz für so manche Gelegenheit. Zum Beispiel zu dieser sizilianischen Pasta mit Fenchel.

  • Frühstück,  Rezepte,  zufällig vegan

    Edamame-Spinat-Creme mit Koriander

    Auf einem sandfarbenen Leinentuch steht eine Schale mit leuchtend grüner Edamame-Spinat-Creme, getoppt mit Edamame Bohnen und feingeschnittenem Koriander, daneben liegt ein angeschnittener Laib Krustenbrot und davor steht ein Holzteller mit zwei halben Scheiben des Brotes, eine davon mit der Creme bestrichen und angebissen. Daneben ein Zweig Koriander.

    Dies ist ein Abschied und ein Neuanfang zugleich.

    Huch, denkst Du jetzt wahrscheinlich, was soll das denn bedeuten? Das bedeutet, dass dieser Blog – zumindest in der nächsten Zeit und wer weiß wie lange – eine etwas andere Richtung nehmen wird. Nehmen muss. Denn mir ist vermutlich der Supergau aller Foodblogger passiert: Mir wurde gerade eine Histaminintoleranz bescheinigt. Vielleicht ist das auch nur ein Gau, denn diese entzückende Intoleranz kommt anscheinend auch gerne gepaart mit Laktose-, Gluten- und anderen Unverträglichkeiten. Also wenn man’s so sieht, bin ich eigentlich fein raus! #alwaysthinkpositive

  • Rezepte,  Salate

    Rucolasalat mit geräucherter Entenbrust und Birnen-Walnuss-Karamell mit Kardamom

    Auf einer weißen Spitzendecke steht ein weißer Teller. Darauf kreisförmig angerichteter Rucolasalat mit fünf drapierten Scheiben geräucherter Entenbrust und dazwischen Birnen-Walnuss-Karamell mit Kardamom und Pfeffer bestreut. Rechts daneben liegt eine vintage Silbergabel.

    Manchmal brauche ich einen Anstoß, um mal wieder kreativ zu kochen. Wie gut, dass es da von Zeit zu Zeit eine interessante Challenge auf Instagram gibt. Darüber habe ich schon mal hier berichtet. Die Vorgabe diesmal: Kocht, backt oder bastelt ein Gericht mit mindestens einer der folgenden Zutaten: Birne / Kürbis / Entenbrust / Rotwein. Und sofort wuchs vor meinem inneren Auge ein Teller. Nämlich der da oben, mit Rucolasalat, geräucherter Entenbrust, Birnen-Walnuss-Karamell mit Kardamom, Rotweinessig-Vinaigrette und Langpfeffer. Ganz schön fancy, hm?

  • Fleischeslust,  Rezepte

    Schweinefilet mit Äpfeln in Calvados-Sahne

    Eine Nahaufnahme in die Pfanne mit aufgeschnittenem, zartrosa Schweinefilet mit Äpfeln in Calvados-Sahne.

    Du musst verzeihen, dass es hier immer noch so ruhig ist. Aber die letzten Monate waren aus diesem und diesem Grund ganz schön anstrengend. Und irgendwo muss ich Prioritäten setzen… Aber jetzt, wo der beste Mann von allen und ich gut angekommen, wo Weihnachten und Silvester geschafft sind und ein neues Jahr vor uns liegt, möchte ich meinem kleinen Foodblog-Baby hier wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit widmen! Das wäre dann aber auch so ziemlich der einzige gute Vorsatz, den ich für 2023 gefasst habe. Und starte mit diesem ganz wundervollen Schweinefilet mit Äpfeln in Calvados-Sahne. Nix #veganuary hier. (Falls Dir der Hashtag nichts sagt: Ich glaube, man kann hier schon fast von einer Tradition sprechen, dass ganz viele Foodblogger und deren Follower den Januar – nach der Weihnachtsschlemmerei – vegan gestalten. Vegan + January = Veganuary.)

  • Fleischeslust,  Rezepte

    Hähnchenschenkel mit Lauch und Weintrauben

    Blick von oben in die Pfanne mit den gebratenen Hähnchenschenkeln, umgeben von Kartoffel- und Lauchstücken und Weintrauben in einer sahnigen Sauce mit Thymian.

    Ja, ja, es ist hier immer noch ruhig. Aber wenn man gefühlt seit Ende August von Fast Food lebt und einfach nicht mehr „ordentlich“ kocht, geschweige denn kreativ kocht, gibt‘s auch kein Futter für den Blog. Seit Wochen sind Lieferdienste, Pommesbuden, Bofrost Gerichte (Dank der schier unerschöpflichen Vorräte meiner Mama) und TKP (ausgesprochen Ti-Käj-Pi, das Kürzel für Tiefkühlpizza im Hause Odette) unsere besten Freunde. Warum? Tja, zum Teil aufgrund der einschneidenden Ereignisse, die Du hier nachlesen kannst. Und diese Ereignisse hatten Folgen…

  • Backen,  Rezepte

    Mamis super einfaches Rezept für knusprige Waffeln

    Eine ganze Waffel in Herzform liegt auf einem runden Gitterrost, der auf schwarzem Untergrund steht. Davor liegen zwei einzelne Waffelherzen; nach dem einen greift eine Männerhand.

    Hier war es eine ganze Weile ziemlich ruhig – aus einem guten Grund. Meiner Mama ging es seit Ende Juli nicht gut. Sie fühlte sich insgesamt nicht so auf der Höhe und der beste Mann von allen und ich brachten sie an einem Sonntag ins Krankenhaus in die Notaufnahme, als sie uns darum bat. Wie das dann im Krankenhaus so ist, stellte man sie erstmal so richtig auf den Kopf. Und wie das dann so ist, wenn man ein stolzes Alter erreicht hat, findet der Arzt auch was… Eine Tumor-Diagnose und eine Chemo-Therapie später war meine Mama wieder zu Hause. Zwei weitere Chemotherapien folgten in kurzen Abständen; der Anfang vom Ende.